Zenit Nr. 2. Juni 2026

Zenit | Juni 2026 24 Zu Besuch bei der Migros-Gastronomie: Wer steckt hinter den feinen Menüs des Mahlzeitendienstes? INTERVIEW ANDREA HURSCHLER Fabien Steffen, worauf achten Sie bei der Migros-Gastronomie speziell bei der Menüplanung für ältere Menschen? Bei unseren Menüs für ältere Men- schen stehen zwei Dinge im Zentrum: Vertrautheit und Qualität. Viele Senio- rinnen und Senioren schätzen klas- sische Speisen mehr als trendige oder stark experimentelle Küche. Das passt hervorragend zur Migros-Gastronomie, die seit jeher für bewährte Klas- siker steht. Mit zunehmendem Alter verändert sich jedoch die Nährstoffaufnahme. Der Proteinbedarf steigt an, damit Muskelmasse und Vitalität bestmöglich erhalten bleiben. Darauf nehmen wir gezielt Rücksicht, um Kundinnen und Kunden von Pro Senectute mit wichtigen Nährstoffen zu versorgen – ohne auf den Genuss zu verzichten. Wie fleissig haben Sie wiederkehrende Klassiker drin und wie viel Neues «verträgt» der Menüplan? Es gibt Gerichte, auf die sich unsere Kundschaft immer wieder freut – und die wir ganz bewusst regelmässig ein- planen. Dazu gehören etwa Gehacktes mit Hörnli, Käsekuchen mit Salat, Älplermagronen oder Spaghetti Bolo- gnese. Diese Lieblingsgerichte geben Orientierung und Vertrautheit im Menüplan. Gleichzeitig möchten wir den Menüplan behutsam weiterent- wickeln. Besonders asiatisch inspirierte Gerichte, die in der breiten Bevölkerung längst ihren Platz gefun- den haben, bauen wir immer wieder gezielt ein und testen ihre Beliebtheit. Bewährtes bleibt, Neues entsteht Fabien Steffen: «Saisonale Gerichte bringen Abwechslung, Frische und Freude.»

RkJQdWJsaXNoZXIy MjYwNzMx