FORTBILDUNG: THEMENHEFTTEIL 03 / 2026 KINDERÄRZTE. SCHWEIZ 30 Sekretdrainage ■ Nach den Inhalationen möglichst bewegen: Hüpfen, wippen, Arme schütteln, toben, singen, Kissenschlacht, Wurfspiele … ■ Lieder und Reime können helfen ■ Einfache Abklopftechniken einsetzen (Lunge von unten nach oben sanft abklopfen) ■ Eltern informieren, dass kleine Kinder selbst noch nicht abhusten können: sie brauchen ihre Unterstützung ■ Cave: Erbrechen wegen Schleimschlucken möglich Trickkiste zusammenstellen ■ Puppe oder Kuscheltier (maskentauglich) ■ Masken, Vorschaltkammern, die angefasst werden dürfen (Firmendemos) ■ Akustische, haptische, visuelle Reize (Rasseln, Knautschsäcke, Stofftiere o. ä.) ■ Strohhalme, Wattebäusche, Tischtennisbälle für Atemspiele ■ Lippenheuler (Pfeifgeräusche beim Einatmen) Eltern ■ Beruhigen: es muss nicht von Anfang an perfekt sein, anfängliches Schreien ist normal ■ Kurze, aber häufige Übungssequenzen sind effektiv ■ Die Kinder so viel wie möglich allein machen lassen ■ Struktur und Routine: möglichst immer gleiche Abläufe des Inhalationsmanövers ■ Pausen sind erlaubt, z. B. anfangs zwischen den Sprühstössen pausieren ■ Rollenspiele: Kuscheltiere inhalieren lassen ■ Kurze Infoblätter mit Reinigungs- und Anwendungshinweisen abgeben ■ Bei jedem Manöver nur auf eine Korrektur konzentrieren ■ Inhalationsmanöver auf Video aufnehmen und mit Kinderärzt:in besprechen ■ Dosis mit Kinderärzt:in besprechen, falls ein Inhalationsmanöver misslingt (wiederholen?) ■ Übermässige Ablenkversuche vermeiden ■ In der Druckausgabe befindet sich auf dieser Seite ein Hinweis für medizinische Fachpersonen. Foto: Yvette Jung
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