HESS - 1882-2007

47 Mai 1932 als Patent bestätigt. In den in verschiedenen Publikationen auftauchenden Inseraten wurden diese Patente stolz erwähnt. In der Anwendung von Aluminium für einzelne Segmente des Busbaus und in der Entwicklung der Verdeckantriebe hatte die Firma HESS bald eine führende Rolle erlangt. Am Automobilsalon in Genf hat HESS 1929 einen Stand, an dem die Firma ihre Errungenschaften demonstrieren konnte: Das Fachpublikum konnte einen Allwetterwagen bewundern, bei dem sich das Verdeck per Knopfdruck elektrisch betätigen liess. Die Seitenfenster des Passagierraums waren versenkbar. 1928 begannen sich die Carrosserien auch optisch zu verändern: Gegenüber den älteren Fahrzeugen mit ihren eher bootsförmigen AufBusse bauten zeigten die Neuentwicklungen frappante Unterschiede: Die Carrosserieseitenwände waren so heruntergezogen worden, dass man vom Chassis nichts mehr erkennen konnte. Auch die seitlichen Trittbretter waren damit verschwunden. Die Einstiege wurden vollständig ins Wageninnere verlagert. Breite, meist beim Fahrer platzierte Türen lösten das System mit mehreren Abteiltüren bei den Sitzbänken ab – auch bei den Ausflugsfahrzeugen gelangten die Passagiere nun über einen Mittelgang zu ihren Sitzplätzen. Die Chassishersteller boten spezielle Niederrahmenfahrgestelle an, die eine tiefere Wagenbodenhöhe und bequemere Einstiege erlaubten als bei den bis anhin verwendeten Lastwagenchassis. Rechts: HESS 1C Reisewagen mit Wechselaufbau, Vollenweider Grenchen (1936). Links: HESS Reisewagen mit Wechselaufbau, Roth Brunnadern (1936). Rechts: HESS 3B Reisewagen, Wick Wil SG, mit Wechselaufbau (1937). Links: HESS 3C Reisewagen, Vollenweider Grenchen (1937). Rechts: HESS 1C Reise- und Kurswagen, ATSA La Côte-aux-Fées (1937). Links: HESS 1C Reisewagen, Rottal AG Ruswil Nr. 48 (1937).

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