112 Aufgrund der zwei angetriebenen Achsen wird eine Erhöhung der Nutzung der elektrischen Bremse und somit eine Erhöhung des Stromrückspeisung erreicht. Die Fahrzeuge mit ihren Aluminium-Wagenkästen vom Typ CO-BOLT® sind nicht nur über die ganze Lebensdauer gegen Durchrostung gesichert, sondern auch leichter als eine vergleichbare Stahlkonstruktion. Unbeladen wiegt der BGGTN2C gut 23 Tonnen – das sind etwa 5 Tonnen mehr als der normale Gelenktrolleybus. Das gewonnene Gewicht konnte deshalb nutzbringend in Komfortelemente wie Isolation, Klima, Heizung, Sitze usw. investiert werden. Raumgewinn dank Schwenkschiebetüren Wichtige Systemkomponenten für einen zuverlässigen Betrieb sind die Fahrgasttüren. HESS baut die Schwenkschiebetüren seiner Tochterfirma FBT ein, die neben dem Raumgewinn im Fahrzeuginnern den Vorteil aufweisen, dass die Türen auch einen Winterbetrieb mit grossen Schneemengen und tiefen Temperaturen problemlos überstehen. Ein nicht zu unterschätzender Vorteil ist im Umstand zu sehen, dass die FBT-Türen ohne Dachausschnitt in die Struktur der Carrosserie eingebaut werden können. Nach dem Versuchsbetrieb mit einem Genfer lighTram Anfang 2006 in Zürich entschlossen sich auch die VBZ für eine Bestellung von 18 dreiachsigen Swisstrolley 3 und von 17 vierachsigen lightTrams. Anfang 2007 entschied man sich bei den VBSG St.Gallen, das Projekt der Verlängerung von Hochboden-Trolleybussen mit einem Niederflurnachläufer fallen zu lassen. Weil das Trolleybusgeschäft mit den langlebigen Fahrzeugen limitiert ist, verfolgte HESS die Idee, den erfolgreichen Doppelgelenker unabhängig von der Oberleitung zu machen – das Projekt Hybrid-Bus entstand. Dank Chassis-Eigenbau in eigener Kompetenz realisierbar. Oben: Kom 7731, einer von 18 Swisstrolley 3 in Zürich Unten: Februar/März 2006 Doppelgelenk-Trolleybus der TPG für 2 Monate zu Gast in Zürich für vertiefende Probefahrten (inkl. Weltrekord mit 251 Passagieren).
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