Zenit | September 2026 21 RATGEBER FOKUS ✺ Die SBB bieten innerhalb der Schweiz verschiedene Transportvarianten für Gepäck an – unter anderem von Tür zu Tür oder von Bahnhof zu Bahnhof. Der Tür-zu-Tür-Service für einen 23 Kilogramm schweren Koffer ist ab 62 Franken erhältlich. Andere Varian- ten sind etwas günstiger. Auch für Reisen nach Deutschland wird ein Tür-zu-Tür-Service angeboten. Diese Dienstleistung für einen bis zu 20 Kilo- gramm schweren Koffer kostet rund 80 Euro. Jedes weitere Gepäckstück pro Auftrag kostet zusätzlich rund 60 Euro. Für Reisen ins europäische Ausland kann man das Gepäck auch bei jeder Poststelle aufgeben. Ein 20 Kilogramm schwerer Koffer kostet rund 65 Fran- ken. Alle Infos zum Gepäcktransport finden sich auf sbb.ch. Eine mitreisende Person telefoniert lautstark und über längere Zeit, was mich selber und andere Fahr- gäste stört. Soll ich die Person bitten, leiser zu sein, oder besser das Abteil wechseln? In vielen Fällen ist eine höfliche Bitte der erste sinnvolle Schritt – vorausgesetzt, die Person wirkt nicht aggressiv oder stark alkoholisiert. Man kann beispielsweise sagen: «Ich bin am Lesen und fühle mich durch Ihr Telefonat ge- stört. Wären Sie so freundlich, etwas leiser zu sprechen?» Haben Sie aber ein ungutes Gefühl, vielleicht weil die andere Person bereits gereizt wirkt, ist es meist klüger, das Abteil oder den Wagen zu wechseln. Reagiert die angesprochene Person aggressiv, gilt es, sich nicht provozieren zu lassen, sondern Abstand zu schaffen oder das Zugpersonal zu informieren. Die eige- ne Sicherheit hat immer Vorrang. über einen Notfallknopf, der sich im Eingangsbereich der Wagons befindet. Durch Betätigen des Notfallknopfs wird via Mikrofon eine direkte Verbindung zur Einsatzleitzentrale der Transportpolizei aufgebaut. Bei unmittelbarer Ge- fahr rufen Sie über die Nummer 117 die örtliche Polizei oder über die Nummer 0800 117 117 die Transportpolizei. Be- denken Sie: Oftmals ist eine ruhige Unterstützung der betroffenen Person wirksamer und sicherer als eine direkte Konfrontation mit dem Aggressor. Leider sind noch nicht alle Bahn- höfe und Züge mit einem bequemen Niedereinstieg ausgerüstet. Wie finde ich heraus, ob die Barrierefreiheit bei meiner geplanten Verbindung gegeben ist? Im Online-Fahrplan auf sbb.ch oder auf der SBB-Mobile-App können Sie die Barrierefreiheit Ihrer Verbindung prü- fen. Geben Sie in der Fahrplanmaske die gewünschte Verbindung ein, klicken Sie auf «Einstellungen» und scrollen Sie zum Menüpunkt «Barrierefreie Verbin- dung». Wählen Sie, welche Einschränkungen und Infos zur Barrierefreiheit Sie bei der Fahrplanabfrage sehen möch- ten. Im Fahrplan erscheinen die Verbin- dungen, die Ihren Einstellungen entspre- chen, und beim Ein- oder Ausstiegsort Informationen zur Barrierefreiheit. Auf der SBB-Website sind verständliche Erklärvideos für barrierefreie Verbin- dungen aufgeschaltet. Innerhalb der Schweiz gibt es für das Gepäck verschiedene Transportvarianten. Ich sehe, dass eine betrunkene Person einen Fahrgast anpöbelt. Wie soll ich mich verhalten? Wichtig ist auch hier, Ruhe zu bewah- ren und sich selber nicht in Gefahr zu bringen. Aggressive Menschen reagie- ren oft auf Gegenaggression. Darum ist es gut, eine pöbelnde Person nicht zu provozieren, zu beleidigen oder laut zu werden. Ist die Situation zwar unange- nehm, aber nicht akut, könnte man ver- suchen, die betrunkene Person abzulen- ken, ihr beispielsweise einen anderen Sitzplatz anzubieten. Eine gute Variante ist auch, andere Reisende ganz direkt um Hilfe zu bitten und sie so einzubeziehen. Und wenn das nichts nützt? Droht die Situation zu eskalieren, nie- mals allein eingreifen, sondern das Zug- personal suchen und informieren. Moderne Züge verfügen zudem meist Inserat
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