81 Neue Generation CO-BOLT® 3 Die Ansprüche an das Erscheinungsbild nahmen im Laufe der Jahre weiter zu. Bei HESS arbeitete man derweil im Stillen an der nächsten Fahrzeuggeneration CO-BOLT® 3. Im Seitenwandbereich war die konstruktionsbedingte Trennlinie zwischen Mittelgurtprofil und den Deckeln der gegen unten anschliessenden Seitenwandverkleidung störend – vor allem dann, wenn der Käufer eine grossflächige Graphik auf der Wagenflanke anbringen wollte. Diese schmale schwarze Fuge war die Folge der Gummischarnier-Befestigungstechnik der Seitenwanddeckel. Weiter zeigte sich vom Herstellungsablauf her, dass das Lackieren des Mittelgurtes einen Aufwand darstellte, den man einsparen wollte. So führte einerseits die Ästhetik, andererseits der verbesserte Fertigungsprozess zur Lösung, im neuen Design CO-BOLT® 3 den Fensterbereich inklusive Mittelgurt zu verglasen. Das hatte den Vorteil, dass der Glasanteil der Wagenflanken gegenüber der früheren Version deutlich gesteigert werden konnte, ohne aber das Bild einseitig zu beherrschen, wie das zum Beispiel bei der Setra NF Reihe der Fall ist. So hatte die HESS-Technikabteilung mit der Erarbeitung der Wagenflankengestaltung ihren Anteil am neuen Design geleistet. Für die Front erteilte HESS Andrew McGeachy einen DesignAuftrag. McGeachy arbeitet mittlerweile als selbstständiger Designer in der Schweiz. Die Schule in La Tour-de-Peilz existiert allerdings nicht mehr – sie ist 1998 geschlossen worden, da sie dem Mutterhaus in Pasadena zuwenig Gewinn abwarf. Gleichzeitig holte HESS auch beim neuseeländischen Designer David Thornley einen Entwurf zur «Fortsetzung» des Designs 2000 ein. Von beiBusse Rechts und unten: Kom 7755, der HESS Low Entry mit Heck-Panorama-Spoiler, Musterwagen mit Speziallackierung metallisiert.
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