52 Nachkriegsaufschwung mit Tramwagen Die wirtschaftliche Situation für die Pneufahrzeugbetreiber begann sich nach Ende der Kriegshandlungen 1945 zu entspannen. Bei der Post und den andere Linienbetreibern machte sich nun sehr rasch der Erneuerungsbedarf der Flotte bemerkbar. Dass sich bei HESS und den anderen Busbauern die Auftragsbücher nicht sofort füllten, hängt vor allem mit der Motorenverfügbarkeit zusammen. Die Kapazitäten der Schweizer Chassis- und Motorenhersteller Saurer/Berna und FBW gelangten sehr rasch an ihre Grenzen, verlangten doch in der rasch einsetzenden wirtschaftlichen Erholung sowohl Gütertransportfirmen als auch Buslinienbetreiber nach neuen Fahrzeugen. Der Import von Chassis für den öffentlichen Liniendienst wurde aus wirtschaftspolitischen Gründen nur in Ausnahmefällen zugelassen. 1945, Patent Glasdach mit schuppenartigem Öffnungsmechanismus. Zugluftfreie Fahrt und gute Sicht. Oben und rechts: HESS Reisewagen, Vuille Tramelan (1949).
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