HESS - 1882-2007

28 festigten die ebenfalls den Zeichnungen entsprechend zugeschnittenen, in die Form gebogenen und gehämmerten Bleche aus Stahl oder Aluminium auf den Rahmen. Parallel dazu fertigten die Sattler die Polsterungen und Innenverkleidungen, sowie bei offenen Wagen das Verdeck. Die Beschläge und alle Beleuchtungskörper wurden von spezialisierten Herstellern bezogen und montiert. In der Malerei erhielt der Carrosserien, nachdem alle kleinen Unregelmässigkeiten ausgeglichen und geschliffen waren, mehrere Anstriche. Nach jedem einzelnen wurde erneut geglättet und nach dem letzten erfolgte die Schlusspolitur, die den Wagen in tiefem, makellosem Hochglanz erstrahlen liess. Weymann-Carrosserien Besonders die geschlossenen Wagen hatten die unangenehme Eigenschaft, die Vibrationen des Motors und Antriebs sowie die Stösse und Schläge der oft noch holprigen Strasse als dumpfes, unangenehmes Rumpeln zu übertragen. Häufig mischte sich noch ein Quietschen von sich anOben: HESS Limousine in Weymann-Ausführung mit Kunstlederbespannung. Buick. Rechts: Cabriolet in Weymann-Bauweise mit modischen polierten Abdeckscheiben der Drahtspeichenräder und Suchscheinwerfer. Delauney-Belleville (F). Links Schweizer Limousine in Weymann-Bauweise mit Richtungsanzeiger. Martini Six.

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