181 Herr Kamps der Firma Contrac aus Wiesbaden hatte sich zu einem Informationsbesuch angekündigt. Und dieses Gespräch öffnete die Tür zu einer gemeinsamen Erfolgsgeschichte: Der partnerschaftlicher Lizenzvertrag vom 30.11.1989 für den weltweiten Vertrieb und die Montage der angelieferten Kits bei Salvador-Gaetano in Vila-Nova de Gaia, Portugal, schuf die Basis für eine erfreuliche Zusammenarbeit. Der Start erfolgte mit einem Prototyp in Bellach, und schon bald folgten erste Bestellungen von Olympic-Airways. Bei der Übergabe des ersten Fahrzeuges wurde das «Kind» durch Herrn Kamps auch gleich getauft: auf den Namen COBUS. COBUS ist heute zum Synonym für Flughafenbusse schlechthin geworden. Mittlerweile über 2000 Mal gebaut, weltweit auf über 200 Die COBUS-Story Oben: COBUS, Dritte Generation 1998 Links: Die COBUS-Familie berät über die neue Desi- gnlinie – immer wieder ein spannender Prozess. v.r.n.l.: Herren Kamps, Texeira, Serafin, Reitz, Walgode, Palhas und Designer. Flughäfen im täglichen Einsatz, auf Meereshöhe wie auf über 2000 m Höhe, im heissesten Wüstenklima wie in harten kontinentalen Klimazonen, rund um den Erdball – wahrlich, im COBUS-Reich geht die Sonne nie unter. Es gäbe noch viele Seiten über den Erfolg des COBUS zu schreiben. Aber an dieser Stelle soll nicht die Technik im Vordergrund stehen. Gewürdigt werden sollen die Menschen, die sich überzeugt hinter das Produkt stellen. Seien das an der Verkaufsfront die Herren Kamps und Elbel. Oder die Fachleute aller Stufen bei der Aufbaufirma Salvador-Caetano und dem Chassis-Partner NAW/ Evobus. Denn das gemeinsame Interesse, ein gutes Produkt stets zu verbessern und durch gekonntes «Design» jung und attraktiv zu erhalten, hat alle zusammengeführt. Die COBUS-Familie lebt und allen Mitgliedern gilt unser ganz grosser Dank. Unten: Erste grosse Feier bei Salvador Caetano anlässlich des 100. Cobusses im November 1992. Herr J. Kamps (links) übergibt Erinnerungsmodell an Herr Salvador Caetano.
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